Erdwärme

Andreas Kühl von Energynet (Zukunft der Photovoltaik liegt in der Optimierung des Eigenverbrauchs) ist auf die Messe Intersolar gegangen und hat das aktuelle Angebot der Solarhersteller verglichen. Der Artikel beschreibt sehr schön den aktuellen Stand:

So bewegt sich die Branche zu einem Paradigmenwechsel, weg von dem bisher dominierenden Renditedenken und hin zur Optimierung des Eigenverbrauchs. Nicht mehr nur höchstmögliche Einspeisung, sondern höchstmöglicher Eigenverbrauch ist heute gefragt. Als Gründe für diese Entwicklung sehe ich hier zum einen die Diskussion um die Förderung, die Entwicklung der Strompreise und die Tatsache, dass heute schon die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage geringer sind, als der Strombezug über den Energieversorger.

10 Energiespar-Rechner bieten wir hier auf unserem Energiespar-Rechner an. Die Rechner bieten Hilfestellung beim Energiesparen im Kleinen.

Eine Berechnung ganz anderer Art bietet der Energiewenderechner des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. (SFV). Er berechnet, wieviel Prozent unseres Energiebedarfs mit einstellbaren kombinierten Maßnahmen der Erneuerbaren Energien gedeckt werden können.

Die Simulation wird begleitet mit nützlichen Tipps bei nicht sinnigen Einstellungen. Zum Beispiel wird eine gleichgewichtige Einstellung von Solar- und Windkraft empfohlen, weil bei Sonne der Wind weniger weht und bei schlechtem und windigem Wetter die Sonne nicht scheint.

Die Unabhängigkeit von Atomkraft, Erdöl, Ergas und Kohle klingt verlockend. Es gibt nämlich sinnvolle Einstellungen für die Nutzung von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie, die den Energiebedarf beim Energiewenderechner schnell über 100% werden lassen.

Anzeige

Der Stern hat alle Zahlen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur aktuellen Nutzung von erneuerbaren Energien grafisch zusammen gestellt.

Hier erfährt man u.a., dass 2009 der Anteil erneuerbarer Energien bei 10,4% lag. Bleiben noch 89,6% für fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) und Kernenergie. Für mehr erneuerbare Energien bleibt noch viel zu investieren...