Erneuerbare Energien

In Spaniens Süden werden derzeit Europas erste Parabolrinnenkraftwerke errichtet.
Die Technik, die mit Spiegeln die Sonnenstrahlen fokussiert und mit der so erzeugten Wärme eine Turbine antreibt, ist effektiver als Photovoltaikanlagen. Deshalb kann, so die Pressemitteilung, in Spanien damit Strom zu konkurrenzfähigen Preisen erzeugt werden. Schon in drei Jahren wollen die Betreiber Strom für 8-10 Cent die Kilowattstunde erzeugen. Dabei sind nur halb soviele Subventionen geflossen, wie in Deutschland üblich.

Die Betreiber gehen davon aus, dass in Europas Süden in Zukunft 20 bis 40 Gigawatt an Leistung alleine aus der Sonne erzeugt werden könne (zum Vergleich: ein durchschnittliches Kernkraftwerk leistet 5 Gigawatt).

Das gute an der Geschichte: Deutsche Unternehmen sind federführend beteiligt und auch viele der Präzisionsteile (z.B. die Spiegel) kommen aus Deutschland.

Zur Pressemitteilung über den Artikel in der Zeitschrift natur+kosmos (Juli-Ausgabe).

Anzeige

Bei Balkon- und Gartenbesitzern erfreuen sich besonders Lichterketten und Lichtschläuche großer Beliebtheit. Kaum jemand denkt dabei an den Stromverbrauch des Lichterschmucks. Die Initiative EnergieEffizienz verrät, wie man trotz schöner Außenbeleuchtung keinen hohen Stromverbrauch zu fürchten hat.

Besonders Lichtschläuche können sehr viel Strom verbrauchen. Zwei zehn Meter lange Lichtschläuche, die in den Sommermonaten Mai bis August täglich drei Stunden leuchten, verbrauchen fast so viel Strom, wie ein 140-Liter-Kühlschrank der sparsamsten Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr benötigt.Das entspricht Stromkosten in Höhe von 20 Euro pro Jahr bei angenommenen 18 Cent pro kWH.

Eine stromeffiziente Alternative zu den herkömmlichen Lichterketten und -schläuchen ist Außenbeleuchtung mittels LED (Licht emittierende Dioden). So benötigen zum Beispiel LED-Lichterketten nur einen Bruchteil des Stroms, der für herkömmliche Lichterketten aufgewendet werden muss. Für die Außenbeleuchtung eignen sich LED auch wegen ihrer Robustheit besonders gut. Jede einzelne Diode ist von unzerbrechlichem, kristallklarem Harz umschlossen.

LED sind eine relativ neue Technik und in Sachen Energieeffizienz ist der LED-Lichterschmuck dem Lichterschmuck mit herkömmlichen Glühlampen weit voraus. Je nach Qualität verbrauchen weiße LED bei gleicher Helligkeit nur knapp ein Drittel des Stroms, den herkömmliche Glühlampen benötigen. Und wer farbige LED bevorzugt, der spart richtig, denn sie sind noch stromeffizienter. LED leuchten bis zu 100.000 Stunden, das heißt 100-mal länger als normale Glühlampen.

Anzeige

Das Manager Magazin beschreibt in seinem Artikel Manager Magazin: Ökostrom - Subventionen sind wie Drogen, wie sich das EEG auf die Energiebranche auswirkt und welche Streitpunkte es bei der Verbesserung des EEG gibt.

Statistiken werden vorweg gebracht:

  • 2006 war 12% des deutschen Stroms Ökostrom.
  • Das hat fünf milliarden Euro gekostet, die Hälfte davon als Oköaufschlag (die Vergütung liegt zwischen 8,6 Cent für Windkraftanlagen und 49,2 Cent für Solaranlagen).
  • Die Betreiber von Windkraftanlagen erhielten 2,4 Milliarden, eine Milliarde gingen jeweils an Solaranlagenbetreiber und Biomassekraftwerksbetreiber.
  • Die Summe soll in diesem Jahr auf 6,3 Milliarden und bis 2012 sogar auf 9,3 Milliarden steigen.

Das Geld wird von allen Stromkunden, also uns, bezahlt!

In den Verhandlungen um die schon im Gesetz festgesetzte jährliche Senkung der garantierten Einspeisesumme zeigen die Hersteller von Wind- und Solarkraftanlagen Widerstand. Ihre Kosten seien stark gestiegen, so dass eine weitere Förderung notwendig sei (sonst würden sie ins Ausland abwandern!).

Anzeige

Das Manager Magazin bringt es hingegen auf den Punkt: Die Preise für die Anlagen würden durch die Subventionen künstlich oben gehalten. Verbesserungen der Produktion würden nicht zu sinkenden Preisen führen, weil der Wettbewerb nicht funktioniert.