Strom

Auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich ist: Manche Trockner verbrauchen (frisches) Wasser zum Kondensieren des Wassers, das aus der Wäsche kommt.

Der Bosch Avantixx 7 ist der einzige Waschtrockner auf dem Markt, der beim Trocknungsvorgang kein zusätzliches Wasser mehr benötigt. Normalerweise setzen Waschtrockner kaltes Frischwasser zur Kondensation der feuchtwarmen Umluft ein. Doch die neuartige Kondensationstechnik von Bosch nutzt hierfür schlicht kühle Luft, die über einen Ventilator an den Wäschenebel gelangt. Das dabei auskondensierende Wasser wird wie bisher in einem separaten Behälter aufgefangen. So reduziert sich der Wasserverbrauch für 7kg Waschen und Trocknen (Normprogramm) auf 57 Liter für den reinen Waschvorgang – das ist eine neue internationale Bestmarke bei Waschtrocknern. Und auch der Energiebedarf kann sich mit 0,81 kWh pro gewaschenes und getrocknetes Kilogramm Wäsche mehr als sehen lassen.

(Das sind dann: 5,6kwh für 7kg Wäsche - das entspricht etwa einem Euro an Kosten für den gesamten Vorgang!)

Quelle: Pressemitteilung, September 2010

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Laut Welt Online weist das Öko-Institut für Elektroautos eine schlechte Klimabilanz aus. Grund sind im wesentlichen die großen Strommengen, die für den Ausbau auf 1 Million Fahrzeuge bis 2022 benötigt werden. Aber woher kommt dann dieser Strom?

Die Klimabilanz wäre demnach nur ausgewogen, wenn diese zusätzlich notwendigen Kapazitäten erneuerbarer Energie in den Strommarkt eingeführt würden.

Die Frage ist also nicht, ob Elektroautos jetzt öko sind, sondern ob der Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Ausbau der Elektroflotte mitwächst!

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Uns erreichen immer wieder Fragen, welche Elektrogeräte im Vergleich mehr Energie sparen. Heute handelt es sich um folgenden geschilderten Fall der alternativen Benutzung eines Ofens oder Toasters, welches wir durchrechnen:

Szenario
Eine Leserin will ihre Mitbewohnerin davon überzeugen, dass das Toasten von zwei tiefgefrorenen Toastscheiben oder von zwei kleinen Vollkornbrötchen in einem uralten E-Ofen Energieverschwendung ist. Ein Toaster mit Brötchenaufsatz, in den zudem zwei Brotscheiben nebeneinander passen, steht in der Küche zur Verfügung.

Für das Toasten wird der Ofen für etwa 15 Minuten auf 100°C geheizt wird. Danach sind die Toast/Brötchen in der Regel aufgebacken. Wieviel Strom verbraucht dieser Vorgang? Im Toaster würden die Brötchen/Toastscheiben nur etwa 3 Minuten rösten! Hat der Toaster eine geringeren Stromverbrauch?

Berechnung
Wir berechnen, was uns auf Anhieb logisch erscheint. Für das Berechnen benötigt man die Leistungsaufnahme des Ofens und des Toasters. Mein alter Ofen trägt ein Schildchen mit 8,3 kW. Das heißt, er würde in der Stunde 8,3 kWh verbrauchen, wenn er ständig heizen müsste. Tut er aber nicht, weil bei Erreichen der gewünschten Temperatur, der Ofen nicht mehr ständig heizt, sondern nur wenn nach Heizpausen die Temperatur tatsächlich unter der gewünschten gesunken ist.

Im geschilderten Fall (15 Minuten) würde mein Ofen “nur” 12 Minuten tatsächlich heizen (ein Fünftel Stunde). Für den Verbrauch bedeutet das 8,3kWh:5=1,66kWh. Mein Toaster (800 Watt) würde nur 0,8kWh:60min*3min=0,04kWh für das Toasten verbrauchen.

Energiesparbilanz und CO2-Ausstoß
1,62 kWh beträgt die eingesparte Energie, wenn ich den Toaster statt des Ofens zum Toasten benutze. Bezogen auf den vom Umweltbundesamt veröffentlichten deutschen Energiemix 2010 mit ca. 563 g CO2/kWh erzeugter Energie spare ich jeden Tag 0,912 kg CO2.

Geldsparbilanz
Bei einem Preis von 22 Cent/kWh sind das 35,64 Cent, die man jeden Tag verschleudert. Im Jahr wären das 130 Euro.

Wenn Sie Fragen zum Energiesparen haben, senden Sie uns eine E-Mail. Wir versuchen, Ihre häufigsten Fragen in einem Blogartikel zu beantworten.